Moritz-von-Büren-Schule

LWL-Förderschule Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation Büren

Schuleigene Curricula

Auf der Ebene der Schulleitungen in NRW (siehe Kapitel A 3.3) entstand der Gedanke, in Bezug auf die Arbeit an schuleigenen Curricula die HK-Schulen untereinander zu vernetzen und in landesweiten Qualitätszirkeln arbeiten zu lassen. Diese Idee wurde in Abstimmung mit den Schulaufsichten der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster zunächst in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch in die Tat umgesetzt. Zu Beginn des Schuljahres 2009/10 begannen die Qualitätszirkel mit der Umsetzung des Arbeitsauftrags zur „Implementation der Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule und der Kernlehrpläne für die Sekundarstufe I“.

Die dort entstandenen Arbeitspläne (auf der Grundlage der geltenden Richtlinien) für den Schwerpunkt Hören und Kommunikation haben die einzelnen teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen in ihre eigene Schule getragen und dort in den Fachkonferenzen zu schuleigenen Arbeitsplänen weiterentwickelt.

Die dazu gebildeten Arbeitsgruppen tagen weiterhin in regelmäßigen Abständen und entwickeln die Pläne weiter.

Daneben und in zeitlichem Abstand voneinander entstanden weitere landesweite Arbeitsgruppen, die Kolleginnen und Kollegen zusammenführten, die in solchen Arbeitsfeldern ihre Aufgabenschwerpunkte haben, die traditionell nicht in Regel- oder Förderschulen angesiedelt sind, aber an HK-Schulen wichtige Förderbereiche abdecken (siehe auch Kapitel A 3.3).

  • Qualitätszirkel Förderschulkindergärten im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation
  • Qualitätszirkel Beratungsstellen an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation
  • Qualitätszirkel zu den Bildungsgängen Lernen und Geistige Entwicklung in Verbindung mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation (Start im Oktober 2012)
  • Qualitätszirkel Bilingualer Unterricht an Schulen mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation. (Start im März 2014)
  • Qualitätszirkel Gemeinsamer Unterricht

Die personelle Besetzung einer kleinen Schule wie die Moritz-von-Büren-Schule macht es nicht immer möglich, dass zu allen genannten Arbeitskreisen feste Mitglieder entsandt werden. In Fällen, in denen die Entscheidung fallen muss, vorübergehend oder auf Dauer auf eine aktive Teilnahme zu verzichten, profitiert die Schule dennoch von den Ergebnissen der Arbeitskreise, weil durch den kollegialen Austausch und die Vernetzung gewährleistet ist, dass Arbeitsergebnisse und erstellte Materialien allen Schulen zugänglich gemacht werden.

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